Fachkräftemangel: der praktizierte Umgang mit der Weiterbildung bremst Arbeit Suchende aus.
press release of A.N.T.S. Personalservice
published on Timberscout.com am 29.06.08 - 21:06 Uhr
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Text
Kaum zieht die Konjunktur auch nur ansatzweise an, gellt wieder der Alarmruf des Fachkräftemangels durch die Republik. Aus der Praxis einer Zeitarbeitsfirma in Ostdeutschland.
Durchaus ist der besagte Alarmruf auch berechtigt, allerdings geht in der üblicherweise folgenden Debatte über die Zuwanderung von Facharbeitern die Tatsache verloren, dass das vermeintliche Problem schlichtweg hausgemacht ist. Mittlerweile hat sich heraus kristalliert, dass Berufserfahrung und die daraus folgende Qualifizierung nicht honoriert werden. Vermeintlich zu teuer, werden schon länger Arbeit suchende Ingenieure und Facharbeiter weitgehend ignoriert. Berufseinsteiger sind billiger und auch leichter wieder los zu werden. Doch ebenso ignoriert wird dabei, dass letztlich ein über Jahrzehnte hinweg aufgebauter Vorteil des Standorts Deutschland erodiert wird: Know-how. Die Entwicklung von Produkten oder Dienstleistungen und deren Umsetzung in die Praxis hatte ihren Ruf nicht nur in Deutschland, sie war ebenso ein Exportschlager.
Zwar sind auch heutzutage die Anforderungen an Arbeitnehmer hoch, vieles bleibt jedoch dem Zufall oder der Eigeninitiative von Mitarbeitern überlassen. Vom einzelnen Handwerker über den mittelständischen Betrieb bis zum Konzern, keine Branche muss sich nicht permanent auf neue Anforderungen an den Arbeitsplatz als solchen oder zum Beispiel geänderte Ansprüche im Kundenservice einstellen. Das heißt, das Thema Weiterbildung wird hierzulande noch reichlich stiefmütterlich behandelt, und das auf allen verfügbaren Ebenen.
Zum einen rächt sich die Personalpolitik vieler Firmen: über lange Jahre hinweg wurde die hausinterne Weiterbildung im Interesse der Kostenoptimierung klein gehalten, die kurzfristiger Rendite kommt vor dem Aufbau eines kompetenten und erfahrenen Mitarbeiterstabes, der im Bedarfsfall auch auf gestiegene Anforderungen reagieren kann oder den Bedürfnissen eines sich schnell ändernden Marktes gerecht werden kann.
Auch ist es kein Geheimnis, dass das Motto "lebenslanges Lernen", auch mit der Möglichkeit, in einem anderen Beruf als dem zuerst erlernten seiner Erwerbstätigkeit nachzugehen, vielen Arbeit Suchenden noch fremd ist.
Doch genau hier ist auch die Politik gefordert.
Vielen Arbeit Suchenden und Beschäftigten ist nicht klar, welch eminente Bedeutung Weiterbildung für ein berufliches Weiterkommen hat. Und noch weniger Politikern ist klar, wie wichtig die Weiterbildung gerade für Arbeitslose ist und welches Potenzial an Erfahrung und Fachwissen brach liegen gelassen wird. Aufklärung, informelle und praktische Unterstützung wären gefordert, an zahlreichen Beispielen im Ausland lassen sich die Vorteile einer flexibleren Gestaltung des Arbeitslebens ablesen.
Aus der Praxis einer Zeitarbeitsfirma in Ostdeutschland
Seien es Ingenieure, Schlosser oder Elektroinstallateure, wer einige Zeit aus dem Beruf raus ist, hat es schwer, wieder eine feste Anstellung zu bekommen oder auch über eine Zeitarbeitsfirma vermittelt zu werden. Plan B: Weiterbildung. Kenntnisse auffrischen und Zusatzqualifikationen erwerben, sich wieder fit machen für die aktuellen Anforderungen von Firmen. Und hier beginnt der Irrsinn. Gerade in Ostdeutschland tritt verstärkt ein Phänomen auf: Arbeitslose, die sich um einen der sogenannten Bildungssgutscheine bewerben, müssen mit langen Bearbeitungszeiten und Ablehnungen rechnen. Dies hat zur Folge, dass viele der angebotenen Weiterbildungskurse und -seminare mangels Teilnehmer nicht statt finden. Verstärkt wird die Absurdität dadurch, dass diejenigen, die den Bildungsgutschein haben, eben diesen Kurs auch nicht belegen können. Auch für eine Zeitarbeitsfirma wird es schwer, diese Fachkräfte, denen die Weiterqualifikation verweigert wird, zu vermitteln. Insofern ist ein schnelles politisches Umdenken gefordert, denn bei etwa 42 000 offenen Stellen in Maschinenbau und Elektroindustrie und circa 30 000 arbeitslosen Ingenieuren in Deutschland ist der angebliche Fachkräftemangel wohl nicht wirklich einer, er wurde durch jahrelange arbeitspolitische Versäumnisse erst geschaffen.
Wobei doch Zeitarbeitsfirmen durchaus eine adäquate Lösung für die Anforderungen vieler Firmen sind. Arbeitskräfte, die flexibel und nach Auftragslage eingesetzt werden können. Und auch der Arbeitnehmer profitiert, denn übertarifliche Bezahlung, Weihnachts- und Urlaubsgeld und Fahrtkostenzuschüsse sind bei seriösen Zeitarbeitsfirmen durchaus Standard.
Wissen sie doch, was sie an erfahrenen und qualifizierten Mitarbeitern haben.
Company information
A.N.T.S. Personalservice in Naumburg/Saale ist spezialisiert und Bietet individuelle Lösungen in sachen Zeitarbeit ( Personalleasing )und Arbeitsvermittlung in den Branchen Bau, Handwerk, Industrie (Schweißer, Vorrichter nach ISO und Schlosser) und Verwaltung. Mit Kompetenz, Know-how, hohem persönlichem Engagement, gutem Service, Zuverlässigkeit und fairen Konditionen. Für mehr Flexibilität, mehr Effizienz und mehr Freiraum.
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Fachkräftemangel Schweißer, Vorrichter nach ISO und Schlosser? Nicht mit uns! Es gibt die Möglichkeit Ihnen von 5 bis 20 oder sogar mehr Schweißer, Schlosser und Vorrichter bereit zu stellen und diese arbeiten werden von diesen Fachkräften als Dienstleitung ausgeführt und sind somit Steuerlich absetzbar. Diese sind qualifizierte und hoch motivierte Fachkräfte mit mehreren Jahren Berufserfahrung
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